| Sicherheit: Analyse Infrastruktur und Sicherheit (IT-Compliance und Basel II) |
| Zielgruppe: |
- Geschäftsführung
- Finanz-Leitung
- IT-Leitung
| Situation |
- Auftraggeber ist eine mittelständische Unternehmensgruppe mit 650 Mitarbeitern (Maschinenbau / hoher Exportanteil)
- das Unternehmen wächst überdurchschnittlich
- die dabei entstehenden Fehler im Bereich Sicherheit und Compliance wurden der Geschäftsführung durch die ITAbteilung bekannt gemacht
- durch Mitarbeiterwechsel sind „gewachsene Strukturen“ im Bereich der Informationstechnik nicht mehr transparent
- sowohl die Betreuung, als auch die Sicherheit von bestimmten Systemen kann nicht mehr einwandfrei gewährleistet werden
- in der nahen Vergangenheit führten Systemausfälle zu spürbaren Kosten
- die Geschäftsführung befürchtet weitere „tickende Zeitbomben“

| Allgemeines |
- Geschäftsführer und Vorstände werden seitens des Gesetzgebers für die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen persönlich haftbar gemacht
- bei Missachtung drohen zivilrechtliche und auch strafrechtliche Sanktionen
- der Bereich Informationstechnik ist dabei ein wesentlicher Baustein
- spätestens seit Basel II den Finanzinstitutionen weitgehende Prüfungen vorschreibt, besteht Handlungsbedarf zur Umsetzung der IT-Compliance in den Unternehmen
- „Compliance“ bedeutet dabei regelkonformes Verhalten, d.h. die Beachtung von Richtlinien, Gesetzen und freiwilligen Verhaltensregeln
- die Dokumentation der Arbeiten ist für die Geschäftsführung sehr wichtig (Vorbeugung)
- das Bundesdatenschutzgesetz BDSG sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu 2 Jahren oder Geldstrafe bei Zuwiderhandlung vor

| Ziele |
- die Geschäftsführung ist sich Ihrer Verantwortung gegenüber Gesellschaftern, Wirtschaftsprüfern und der eigenen Zukunftssicherung bewußt
- sie wünscht eine Analyse der bestehenden Infrastruktur und der Arbeitsabläufe von einem objektiven Dritten
- dabei ist es ihr wichtig, daß der Blick nicht in die Vergangenheit, sondern nach vorne gerichtet ist
- zuerst soll eine Bestandsaufnahme der gesamten ITInfrastruktur inkl. der Anbindung von Außenstellen und mobilen Mitarbeitern stattfinden
- ein ganzheitliches Konzept soll darauf aufbauend erstellt werden, welches zugleich sicher als auch bezahlbar ist
- das Gesamtkonzept soll aus Sicherheitsgründen von einem zertifizierten IT-Auditor gegengeprüft werden (4-Augen-Prinzip / second opinion)
| Lösung |
- Anmerkung: aus Vertraulichkeitsgründen dürfen keine Details genannt werden
- Erstaufnahme (Rundgang mit den Administratoren / Sichtung der bestehenden Dokumentation / bereits bekannte Sicherheitslücken erläutern lassen)
- Analyse des Netzwerkes durch Scanner und Sniffer (passiv -> keine Bedrohung der Infrastruktur)
- Auswertung und Dokumentation der neu erkannten Schwachstellen (IST-Zustand)
- Zusammenfassung für die Entscheider (Ergebnisse / entscheidungsreife Handlungsoptionen inkl. Aufwandsschätzung / Empfehlungen für den SOLLZustand)
- Entscheidung seitens der Geschäftsführung, welche Punkte in welcher Priorität abzuarbeiten sind
- die Arbeiten konnten zum Großteil durch die internen Administratoren umgesetzt werden -> dies hat den Vorteil, daß die „gelebte Sicherheit“ eher verstanden
und auch in der Zukunft umgesetzt wird (KVP: kontinuierlicher Verbesserungsprozeß) - Überprüfung der Arbeiten durch uns mittels einer erneuten Analyse
- bei Bedarf kann auch ein gezielter und aggressiver Angriff (Penetrations-Test) auf die Infrastruktur von innen und außen erfolgen, wie ihn Kriminelle auch einsetzen würden
- Vorbereiten der Administratoren und Entscheider auf das IT-Audit auf Basis unserer Erfahrungen (pre-Audit)
- abschließend wurde das Konzept dem TÜV Hessen vorgestellt und intensiv geprüft (mit Checklisten und einer Analyse)
- das IT-Audit erfolgte ohne Beanstandung und mit Auszeichnung



| Fazit |
- TÜV Audit bestanden
- Zitat: „Besser als Top 30 DAX-Unternehmen“
- Positive Anerkennung des Audits durch die Wirtschaftsprüfer
- Verbesserung des Ratings seitens der Fremdkapitalgeber
- Entlastung der Geschäftsführer seitens der Gesellschafter

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